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News / Publikationen

Zentrales Logging zur Erkennung von Sicherheitsvorfällen

Trotz vielfältiger Schutzmechansimen sind heutige IT-Infastrukturen
nach wie vor anfällig für Attacken verschiedenster Art. Viele
Sicherheitskomponenten liefern wertvolle Loginformationen, die Hinweise
auf Sicherheitsvorfälle geben können. Eine Logging-Strategie unter
Einsatz entsprechender Auswertungswerkzeuge kann diese Information
analysieren und wichtige Ereignisse erkennen. Dadurch wird dies
zusehens zu einem zentralen Thema der Sicherheitsarchitektur und des
Sicherheitsmanagements.
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Schon in einem mässig umfangreichen Netzwerk wird ständig eine grosse
Menge an Logdaten generiert. Der Aufwand welcher nötig wäre, um diese
Daten "von Hand" zeitnah auf Anomalien hin zu untersuchen, übersteigt
regelmässig das verfügbare Zeitbudget der meisten
Sicherheitsverantwortlichen. Verantwortlich dafür ist zum einen die
Schwierigkeit zu erkennen, welche Informationen auf eine Anomalie
hindeuten. Zum anderen bereitet auch die verteilte Lage der Logdateien
auf verschiedenen Systemen konkrete technische Probleme beim Versuch,
sie analysieren zu wollen. Als Folge hiervon wird die Sichtung von
Logdateien - wenn überhaupt - nur stichprobenartig vorgenommen oder -
im schlimmsten Fall - das Logging auf ein Minimum reduziert.
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| Dilemma vieler Systemadministratoren: Flut an Loginformationen |
Zentralisierung der Loginformationen Eine erfolgreiche Lösung
zur Verbesserung dieser Situation kann durch die Zentralisierung,
Vereinheitlichung und Filterung der Informationen erreicht werden.
Bevor eine Verdichtung der Informationen überhaupt vorgenommen werden
kann, sind Use-Cases zu definieren. Diese bestimmen ein Ereignis und
definieren, von welchen Systemmeldungen dieses hergeleitet werden kann.
Ein typisches Beispiel ist die Erkennung von nicht erfolgreichen
Loginversuchen auf einem Server für einen bestimmten Benutzer. Dabei
wird definiert, wie oft und in welchem Zeitraum aus einzelnen Meldungen
(z.B. "FAILED login for root") ein Ereignis entsteht. Wenn nun solche
Ereignisse sehr oft und in regelmässigen Abständen vorkommen, so könnte
es sich um eine Brute-Force Attacke handeln, welche einen Alarm und
eine entsprechende Reaktion auslösen muss.
Verdichtung der Ereignisse Der
Kern einer solchen Lösung bildet ein zentraler Loghost, der in der Lage
ist, die standardisierten Logeinträge der vorhanden Systeme zu
empfangen und abzulegen. Bei der Uebermittlung und der Ablage ist vor
allem auf die Vollständigkeit und Integrität der Einträge zu achten und
entsprechende technische und organisatorische Massnahmen vorzusehen.
Anschliessend stehen die Daten für die Weiterverarbeitung, d.h. die
Analyse gemäss Use-Case Definition zur Verfügung. Mittels einem
graphischen Webinterface lassen sich die Ereignisse und Alarme
visualisieren und verwalten. Suchmethoden erlauben zudem, die Daten
manuell analysieren zu können und so neue Use-Cases zu definieren. Um
die Flut der Information zusätzlich verkleinern zu können, kann die
Verarbeitung auf hierarchisch unterschiedlichen Stufen vorgenommen
werden. Ereignisse werden auf einem Proxy vorverarbeitet, bevor diese
an eine übergeordnete 'Zentrale' weitergeleitet werden.
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| Verdichtung von Loginformation durch mehrstufige Verarbeitung |
Resultat Mit einer solchen Log-Infrastruktur wird jeder
Sicherheitsverantwortliche in der Lage sein, auch ohne grössere
Investitionen in neue Sicherheitsprodukte, seine bestehenden Logs
effizient auszuwerten und für ihn wichtige Ereignisse automatisch zu
erkennen. Zudem bietet dieser Ansatz die Möglichkeit, auch neue
Informationsquellen, wie z.B. Intrusion Detection Systeme schnell und
günstig integrieren zu können.
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| Zufriendener Systemadminstrator dank zentralem Logging |
Loggen Mit dem Ausdruck Loggen (aus dem Englischen "to
log", protokollieren) wird in der Informatik die Aufzeichnung von
verschiedenen Ereignissen während der Laufzeit einer Anwednung
bezeichnet. Solche Einträge werden üblicherweise sequentiell in Dateien
(Logfile) abgelegt. Inhalt, Format und Wichtigkeit der Einträge sind
nicht standardisiert und deshalb schwierig verarbeitbar.
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Autor Urs Rufer (rufer at terreActive.ch) Head of Consulting&Projects terreActive AG
Urs
Rufer ist Partner der terreActive AG und dort als Consultant und
Projektleiter für umfangreiche IT-Security Projekte zuständig.
terreActive ist seit 1996 im Bereich der IT-Security tätig und hat sich
auf Beratung, Integration und Betrieb von Firewall und VPN (Managed
Security Services) spezialisiert. Zu den Kunden von terreActive zählen
grosse und mittlere Unternehmen aus dem Finanzsektor, der Industrie und
der öffentlichen Verwaltung. Ihnen gemeinsam sind hohe
Sicherheitsansprüche, welche terreActive mit ihren Lösungen und
Dienstleistungen optimal abdecken kann.
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